BAREMOS IT GmbH - IT-Planer
 

Flughafen Berlin Brandenburg International: Zentrale Beschaffung IT Komponenten

Der modernste Flughafen Europas wird mit der neuesten IT Technologie zur Steuerung der Kernprozesse ausgestattet. Das Berliner Unternehmen BAREMOS IT GmbH konnte sich innerhalb eines Vergabeverfahrens durchsetzen und erhielt den Zuschlag auf die Planungs- und Überwachungsleistungen in der Vergabeeinheit Zentrale Beschaffung IT Komponenten.
Flughafen Berlin Brandenburg International: Zentrale Beschaffung IT Komponenten
Projektbeschreibung 
Der modernste Flughafen Europas wird mit der neuesten IT Technologie zur Steuerung der Kernprozesse ausgestattet. Das Gesamtprojekt zur Bereitstellung des Flughafens BBI gliedert sich in einzelne Teilprojekte. Um die Flughafenprozesse steuern zu können, ist eine umfangreiche Informations- und Kommunikationssystemausstattung notwendig. Viele der Automations- und Prozessleitsysteme bedienen sich leistungsfähiger IT Komponenten wie Server, Speichersysteme, Workstations, Drucker, Bedien- und Administrations-PCs. Im Sinne einer einheitlichen und konsolidierten IT Infrastruktur werden diese zentral beschafft und den jeweiligen Teilprojekten zur Realisierung der Automations- und Prozessleitsysteme beigestellt. Dies ermöglicht die Einbindung dieser IT Komponenten in ein zentrales Managementsystem sowie die Bereitstellung eines zentralen Service– und Wartungskonzeptes mit sehr hohen SLA Anforderungen.
 

Vorbereitung der Vergabe - Auftragsgegenstand BAREMOS IT
Innerhalb der Phase der Planung wurde durch die BAREMOS IT GmbH der Bedarf an IT-Komponenten für den neuen Flughafen BBI ermittelt und innerhalb eines Anforderungskataloges konsolidiert. Auf Basis dieses Anforderungskatalogs wurde ein Produktkatalog sowie ein Leistungsverzeichnis erstellt, welches die IT Komponenten herstellerneutral beschrieb. Aus Sicht der BAREMOS IT GmbH war hier die Herausforderung, die Mindestanforderungen an die IT-Komponenten so anzusetzen, dass einerseits ein hoher Qualitätsstandard gefordert andererseits aber der Wettbewerb durch die Definition von Mindestanforderungen nicht eingeschränkt wird. Des Weiteren wurden innerhalb einer Leistungsbeschreibung Prozesse, Verfahren und Funktionalitäten beschrieben, wie der zukünftige Auftragnehmer die IT Komponenten bereitstellen soll:
  1. Abrufsystem für IT Komponenten bereitstellen: Die in der Ausschreibung enthaltenen Artikelpositionen und Mengen sind in einem Abrufsystem vollständig verfügbar zu machen. Alle Positionen und Mengen wurden im Vorfeld entsprechend der ermittelten GU Bedarfsanforderung zusammengestellt (Bestellmenge je GU). Im Abrufsystem sind diese Bestellmengen je Position und GU, sowie der vom GU geplante Abruftermin zu hinterlegen. Der Abruf durch den GU erfolgt mit einem Abrufformular direkt beim Auftragnehmer. Mit Eingang des Abrufformulars ist durch den Auftragnehmer zu prüfen, ob der Abruf für den GU entsprechend eingeplant ist (Positionen, Mengen, Abruftermin).
  2. Beistellung des Abrufes beim GU vor Ort nach Abstimmung: Der Auftragnehmer ist für die termingerechte, vollständige und mängelfreie Beistellung des kompletten GU-Abrufes verantwortlich. Das schließt die Abstimmung und Durchführung der Lieferung an den GU, sowie die aktive Durchführung der Übergabe an diesen mit ein. Die Beistellung an den GU hat in der festgelegten Beistellungsfrist zu erfolgen. Der gesamte Beistellungsprozess ist nachvollziehbar und transparent zu dokumentieren.
  3. Bereitstellung eines Monitoringsystems: Für die gesamte Leistung ist durch den Auftragnehmer ein Monitoringsystem bereitzustellen, welches die relevanten Status zwischen dem Abruf der IT Komponenten und der erfolgreichen Beistellung beim Realisierungspartner des GU abbilden. Dem Auftraggeber ist ein Lesezugang zum System bereitzustellen sowie Datenexporte zu ermöglichen.
  4. Lieferung, Installation, Konfiguration und betriebsfertige Beistellung an den Realisierungspartner: Die betriebsfertige Übergabe umfasst folgende Leistungen: Feinplanung, Abstimmung, Installation und Konfiguration lt. Abstimmung, Integration, Inbetriebnahme und Konfiguration aller Systemkomponenten, Schulung und Dokumentation. Die Basis Betriebssystem Installation der Clientsysteme (MS Windows XP) und der Serversysteme (SLES10, MS Windows Server 2003) ist nach einem mit dem Auftraggeber abgestimmten Installationsverfahren durch den Auftragnehmer umzusetzen und die Systeme müssen mit der Installation in das vorhandene BBI-LAN integrierbar sein. Die Beistellung beim Auftraggeber beinhaltet u.a. auch den Aufbau bzw. Rackmontage der Komponenten, die vollständige Verkabelung sowie Beschriftung aller Komponenten. Für Server mit FC-Hostbus-Adaptern (HBA) ist durch den Auftragnehmer in Abstimmung mit dem Auftraggeber die Beistellung so weit durchzuführen, bis der zentrale FC-SAN-Speicherplatz dem Serversystem zugeordnet werden kann. Neben dieser Standardbereitstellungsprozedur sind durch den Auftragnehmer nach Bedarf weitere durch den Auftraggeber umzusetzende Leistungen aktiv zu unterstützen, u.a.: Installation und Grundkonfiguration der Datenbank (MS SQL/Oracle), Einbinden in Active Directory, DNS & DHCP, Einbinden in MS Exchange Server, Konfiguration Speicherablage im SAN, Konfiguration der Webserver (Apache, Tomcat, IIS), Konfiguration der proaktiven Systemüberwachung, Sicherstellung der Security-Vorgaben durch Einbindung von zentralen Policies, Proxy, Firewall, Virenschutz, WSUS
  5. Integration der Serversysteme in die FC-SAN-Bestandsstrukturen des Auftraggebers: Alle abgeforderten IT Komponenten müssen sich optimal in die IT Bestandstrukturen integrieren lassen, performant und hochverfügbar bereitgestellt werden und im laufenden Betrieb einfach, komfortabel und effizient verwaltet werden können. Die angeforderten Serversysteme mit FC-Hostbusadapter (HBA), die zur FC-SAN Anbindung vorgesehen sind, müssen mit der beschriebenen FC-SAN-Bestandsstruktur voll kompatibel sein sowie die explizit geforderten Leistungsmerkmale und Funktionen uneingeschränkt unterstützen.
  6. Zentrales Hardwaremanagement: Der Auftraggeber setzt ein zentrales Systemmanagement für einen SLA-orientierten Betrieb ein. Um eine Integration in das Überwachungssystem durchführen zu können, ist es notwendig, dass alle angebotenen Systeme alle wesentlichen Systemzustände, Fehlerzustände und Statusänderungen an mehrere Trap-Destinationen über das SNMP-Protokoll übermitteln können. Der AN unterstützt den Auftraggeber bei der Integration seines Systems in das bestehende zentrale Überwachungssystem. Weiterhin ist durch den Auftragnehmer ein leistungsfähiges Hardwaremanagementsystem anzubieten und bereitzustellen, welches den Status der angebotenen Systemkomponenten verwaltet sowie das Management von BIOS / Treiber und Agent-Updates ermöglicht. Außerdem sollte mit diesem Tool eine Inventarisierung sowie Versions-Kontrolle möglich sein. Dieses Hardwaremanagementsystem ist in das zentrale Überwachungssystem des Auftraggebers zu integrieren.
  7. Lieferung und Konfiguration von 2 Speichersystemen zur Aufzeichnung von Videostreams:
    Im Zuge der Videoüberwachung ergibt sich die Anforderung des Realisierungspartners eines Generalunternehmers zur Beistellung von ca. 60 Servern auf Basis des Betriebssystem MS Windows Server und ca.2 zentralen Speichersystemen mit einer beigestellten Nutzkapazität von jeweils ca.100TB. Dabei soll jeder Videoserver den Videostream definierter Videokameras entgegen nehmen und diesen auf die zentralen Speichersysteme sichern. Aus Gründen der Erhöhung der Verfügbarkeit sollen diese beiden Speichersysteme örtlich getrennt voneinander bereitgestellt werden. Die Videoserver sind derzeit nicht für die Anbindung an die FC-SAN-Strukturen vorgesehen, da der Auftraggeber davon ausgeht, dass die zentralen Speichersysteme über das LAN angeschlossen und der zentrale Speicherplatz so den Videoservern zugewiesen werden kann. Durch den Auftragnehmer sind diese Speichersysteme auf Basis dieser Anforderungen jeweils für sich effizient, hochverfügbar und so performant zur Aufzeichnung von Videostreams optimiert auszulegen, dass die definierten Zielanforderungen umgesetzt werden können und das Speichersystem hinsichtlich Kapazität und Performance schrittweise erweiterbar ist.
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Mitwirkung bei der Vergabe - Auftragsgegenstand BAREMOS IT
Das Vergabeverfahren wurde europaweit mit einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb durchgeführt. BAREMOS IT entwickelte in Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber ein Prüfsystem für die Eignung und Leistung, beantwortete technische Bieterfragen und begleitete die Verhandlungsrunden bis zum Zuschlag. Als Ergebnis kann festgestellt werden, dass das gesamte Vergabeverfahren rechtsicher und effektiv umgesetzt und als Ergebnis ein geeigneter Bieter mit einer qualitativ hochwertigen Gesamtlösung zugeschlagen werden konnte.


Überwachung der Vertragserfüllung - Auftragsgegenstand BAREMOS IT
Die BAREMOS IT GmbH ist für die Überwachung des zugeschlagenen Auftragnehmer für die Vergabeeinheit Zentrale Beschaffung IT Komponenten verantwortlich. Alle Leistungen wurden in 2013 mängelfrei und vollständig umgesetzt.

 


 
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